Beinahe Ich

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Intro
Am Anfang nur ein Atem, ein schwaches Beben im Rauch. Die Stille hält mich, als wäre ich noch nicht geboren.
Beinahe ich, doch noch im Nebel gefangen. Beinahe ich, ein Schatten zwischen Haut und Erinnerung. Beinahe ich, wie eine Stimme, die sich selbst sucht.
Langsam atme ich, einmal, zweimal, als wollte die Luft mich formen. Langsam gehe ich, ein Schritt, ein zweiter, und jeder Schritt ist Beinahe.
Beinahe ich, gesprochen im Dunkel. Beinahe ich, geflüstert von Rauch. Beinahe ich, getragen von Glut.
Und wieder: Beinahe ich, ein Echo im Raum. Beinahe ich, eine Antwort im Schweigen. Beinahe ich, doch noch nicht ganz.
Die Stille dehnt sich, als wollte sie mich umarmen. Die Schatten lauschen, als wären sie meine Haut. Und in der Ferne, ein Schimmer von Gestalt, ein leiser Funke von Morgen.
Beinahe ich, und doch nicht verloren. Beinahe ich, ein Name im Rauch. Beinahe ich, ein Körper, der sich erinnert.
Immer wieder Beinahe, immer wieder fast. Ein Klang vor dem Wort, ein Schritt vor dem Weg, ein Atem vor dem Leben.
Und irgendwann, irgendwann werde ich wirklich sein. Aber jetzt - bin ich noch Beinahe.
bin ich noch Beinahe.

