Ich halte, was du nicht halten konntest
Ich halte, was du nicht halten konntest ist kein Vorwurf, keine Anklage - sondern eine stille Anerkennung: dass wir manchmal Gefühle tragen, die nicht unsere sind - aber durch uns fließen wollen. Dieser Track widmet sich der transgenerationalen Heilung: Emotionen, Traumata, Wunden, die unsere Eltern, Großeltern, Ahnen nicht integrieren konnten - und die wir jetzt in uns spüren. 'Ich halte es nicht aus Pflicht - sondern weil ich bereit bin, zu spüren, was du nicht konntest.' Ein Lied über Annahme, nicht Anklage. Über das Würdigen dessen, was zu schwer war - damit es nicht weitergetragen werden muss.

LyricsGermanShowHide
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Ich hab deinen Schmerz gespürt – bevor ich wusste, wie er heißt.
Ich war dein Kind – aber manchmal auch dein Zeuge. Dein Träger. Dein leiser Spiegel.
Du konntest es nicht halten. Weil niemand es dir gezeigt hat. Weil du selbst getragen hast, was nie für dich war.
Jetzt halt ich – nicht um zu leiden, sondern um zu erlösen.
Ich halte, was du nicht halten konntest. Ich fühl, was du nie fühlen durftest.
Und ich geb zurück an die Erde, was uns nie gehört hat.
Ich seh dich jetzt. Nicht als Eltern – sondern als Kind. Und ich liebe dich – auch dort, wo du mich nicht halten konntest.
Ich halte, was du nicht halten konntest. Und ich lass es mit dir gehen – sanft. Nicht aus Trotz – sondern aus Liebe.
Und wenn ich jetzt atme – dann auch für dich.

