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TRACK 19

Am Rand der Erkenntnis

Am Rand der Erkenntnis
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Narrativ

Ich stand neben ihm. Nicht aufrecht. Nicht tröstend. Nur da.

Er hatte nichts mehr zu halten – und dennoch trug er es weiter. Die Trümmer des Lichts, das nicht mehr leuchtete.

Sein Blick war leer. Nicht aus Schwäche – sondern aus dem Wissen: Manche Wahrheiten sind zu schwer für den Klang einer Stimme.

Er hätte weinen können. Aber auch das hätte gelogen. Denn zwischen dem Schmerz und dem Versuch, ihn zu benennen, liegt ein Raum – so still, dass selbst die Zeit innehält.

Ich wollte ihn rufen. Doch der Name, den ich sagte, war nicht seiner. Es war ein Echo seiner Hoffnung.

Und so wartete ich. Neben ihm. Mit ihm. Für ihn. Bis der nächste Ton kam. Oder das Ende.

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Am Rand der Erkenntnis

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