TRACK 21
Haus ohne Türen

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Narrativ
Du standest in der Stille, nicht wie ein Mann, sondern wie Erinnerung selbst. Kein Wille. Kein Widerstand. Nur dieses Bild, das blieb, als alles andere fiel.
Ich sah dich nicht fallen. Ich sah dich… stehen. Leer, geöffnet, wie ein Haus, das niemand betritt.
Und doch war da Leben – ganz tief unten, unter der Asche, unter der Stimme, unter deinem Namen.
Manchmal ist das Herz kein Krieger, kein König, kein Schöpfer – nur ein Raum, in dem Licht nie gefragt hat, ob es bleiben darf.
Ich nannte es: das Schweigen nach dem Sturm.
Und dieser Blick, der dann kam – nicht von dir, sondern durch dich hindurch – dieser Blick war das letzte Wort, das keiner sprach.

