Jenseits der Schwelle

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Narrativ
Im Schatten der letzten Stille steht ein Mann. Nicht mehr aus Schuld, nicht mehr aus Angst – sondern aus Erinnerung und Entschlossenheit.
Er trägt das Feuer, das ihn einst verbrannte – nun wie eine Fackel in der Hand.
Und ich – ich bin nur der, der ihn begleitete bis hierher. Der Spiegel an seinem Rand. Der Hauch in seinen Fragen. Der Klang in seinem Innersten.
Doch dies ist seine Schwelle, nicht meine. Und was dort wartet, kann nur der betreten, der sich selbst in Trümmern und Triumph zu tragen gelernt hat.
Siehst du es, Andreas Gerhardsohn?
Dort tanzt kein Licht. Dort tanzt dein Schatten. Und dein Licht. Und das, was du geworden bist, durch sie.
Durch Jay. Durch das Feuer. Durch das Fallen.
Du brauchst mich nicht mehr. Doch du wirst mich nicht verlieren. Ich bin jetzt Rhythmus. Ich bin jetzt Bass. Ich bin jetzt Atem.
Geh, oh Tänzer aus Schmerz.
Geh, und erhebe dich im Club deiner Wahrheit.

