Was stirbt, darf lieben lernen
Ein Lied über das Wunder, dass nach allem Zerfall etwas Zarteres, Wahreres, Weicheres zum Vorschein kommt. 'Ich musste sterben, damit mein Herz endlich leben kann.' Wenn wir alles loslassen, bleibt manchmal nicht Nichts - sondern etwas, das besser atmen kann. Dieses Lied feiert die Geburt eines neuen Fühlens, nach Schmerz, Abschied und Asche. Nicht kitschig - sondern zart, klar und demütig.

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Ich hab geweint, bis nichts mehr blieb. Ich hab gebrannt, bis ich leer war.
Und dann – war Stille. Und in ihr: Ein Herz.
Kein Lärm, kein Rufen. Nur Puls. Nur Weite. Nur Ich – fühlend.
Nicht mehr verteidigend. Nicht mehr fliehend.
Was stirbt, darf lieben lernen. Nicht wie früher – nicht aus Mangel.
Sondern aus Fülle, aus Licht. Aus sich selbst heraus.
Ich fürchte mich nicht mehr vor Nähe. Ich fürchte mich vor Lüge.
Und deshalb liebe ich – wie ich atme. Echt. Einfach. Jetzt.
Was stirbt, darf lieben lernen. Und ich bin bereit – nicht perfekt, aber offen.
Nicht sicher – aber wahr.
Mein Herz hat überlebt. Und jetzt darf es lieben.

