Manches erkennt man erst im Stillsein
Ein Lied über jene Wahrheiten, die nicht durch Suchen erscheinen, sondern wenn man aufhört zu greifen. 'Ich hab so lange gefragt - bis ich endlich still war. Und dann kam's.' Wissen kannst du sammeln, Verstehen kannst du erzwingen - aber wahres Erkennen kommt nur, wenn alles loslässt. Dieses Lied ist wie ein innerer See bei Windstille. Plötzlich wird klar, was immer da war - aber nie zu sehen war im Aufruhr.

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Ich hab gesucht. In Büchern. In Blicken. In mir.
Ich hab gefragt – immer lauter. Doch keine Antwort blieb.
Und dann – kam Stille. Nicht leer, sondern weit.
Und da war etwas. Nicht laut, aber wahr.
Manches erkennt man erst im Stillsein. Nicht mit dem Kopf. Nicht mit der Stimme.
Sondern mit dem was horcht, wenn alles schweigt.
Ich musste nichts tun. Ich musste nichts verstehen. Ich musste nur da sein – nicht mal wach, nur bereit.
Und dann kam es von allein.
Manches erkennt man erst im Stillsein. Und was dann kommt – verändert nicht die Welt.
Aber es verändert mich. Für immer.
Ich red nicht mehr. Ich lausch. Und das reicht.

